ASHBURY HEIGHTS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ashbury Heights sind irgendwie anders. Wie beschreibt man diese dunkle und oft unerwartet lyrische Spielart des Synth-Pop? Fest steht: Wenn ein Depeche-Mode-Song allein im Dunkeln nach Hause muss, sollte er sich vor Anders Hagström in Acht nehmen, der in den langen schwedischen Nächten auf ahnungslose Synthieklänge wartet. Obwohl der Vergleich hinkt, denn der Sänger und Gründer des Duos ist bestimmt ein netter Typ – und hatte es ohnehin nie nötig, sich musikalisch bei anderen zu bedienen. Er hat lediglich Lust auf ein paar verrückte Spielchen mit New Wave oder Industrial, wofür er mit Tea F. Thimé eine musikalisch ebenfalls visionäre Partnerin gefunden hat. Wozu das Duo imstande ist, hat es mit „The Looking Glass Society“ bewiesen. Viktorianische Groschenromane treffen in fulminanten Arrangements auf Edgar Allan Poe und Fin de Siècle. Wer sagt, dass diese Mischung nicht passt, sollte sich demnächst nicht allein nach Hause trauen…